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Abenteuer LuAZ

Abenteuer LuAZ

 

Im August 2004 wurde ein grandioses Abenteuer unternommen, eine Fahrt in das 3500 km entfernte Brjansk, zu einem in engeren Kreisen bekanntem Timur (alias TT), in Folge wurde ein Geschädigtenschlepper, also ein LuAZ 967M gekauft. Er schwimmt, fährt und seine Geländegängigkeit ist auf dem Niveau guter Geländewägen. Ein Traum, mit einem Wort. Nur wurde deren Produktion längst eingestellt, und gebaut wurden davon auch nur wenige. Und zu aller Letzt haben viele dieser Fahrzeuge unter Händen von „Handwerkern“ gelitten, da wurden mal Türen ausgeschnitten, mal Dächer draufgebaut und damit das Fahrzeug endgültig kaputtgemacht. Deshalb kann die Suche nach einem einigermaßen lebendigen Exemplar sehr lange dauern. Und die Instandsetzung bis zu einem gebräuchlichen Zustand wird die ganze übrige Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

 

In diesem Zustand wurde der LuAZ gekauft.

 

 

 

 

 

Da der LuAZ nicht fahrbereit war, wurde eine Abschleppvorrichtung gebastelt, damit wurde er an dem Lada 2104 festgemacht. Der Winkel sieht zwar nicht sehr vertrauensvoll aus, aber was soll’s? Dafür sorgt er beim Bremsen für die zusätzliche Belastung der Hinterachse des Zugfahrzeuges.

 

 

So sah das Gespann vor der Abfahrt in Brjansk aus. Die abmontierten Teile vom LuAZ, wie Seilwinde, Auspufftopf, zwei Batterien und diverse Kleinteile wurden als Ballast in den Lada geladen.

 

 

 

 

Eine einfache Lösung, um das Spiel der ganzen Konstruktion in Grenzen zu halten.

 

 

 

Angekommen zu Hause, wurde der LuAZ einer gründlichen Revision unterzogen.

 

 

 

Die Karosserie wurde entrostet, ausgebeult, geschweißt und in den Übergang vom Unterboden zur Seitenwand ein Vierkantrohr als Verstärkung eingeschweißt.

Anschließend wurde alles neu grundiert und lackiert.

 

 

 

Der Motor wurde mit einem Hauptstromölfilter nachgerüstet. Der serienmäßige Zusatzölkühler wurde durch eine Eigenkonstruktion ersetzt. Der neue Zusatzkühler wurde zu dem in Reihe mit dem Ölfilter an der Hauptölleitung angeschlossen.

 

 

 

 

Dazu musste die Ölleitung im Motorblock verschlossen werden und Außenleitungen verlegt werden. Der Geber für die Öldruckanzeige musste seinen Platz auch wechseln.

 

 

Der neue Zusatzölkühler besteht aus Leitungen, die mit einem Kühlgerippe umschlossen sind.

 

 

 

 

 

Das Kühlgerippe des neuen Zusatzölkühlers

 

 

 

 

 

Der Zusatzölkühler und der Hauptstromölfilter sind zu einem Block zusammengefügt.

 

 

 

 

Fertig zusammengebaut, und montiert sieht der Ölkühler mit Ölfilter dann so aus.

 

 

Hier sieht man die Halterung des Kühlers, den Ölfilter und die Ölleitungen.

 

 

Der Originale LuAZ Vergaser wurde durch einen Lada Samara 21083 Register Vergaser ersetzt, an dem die Düsenbestückung an den LuAZ Motor angepasst wurde. Die konventionelle Zündanlage wurde durch eine kontaktlose elektronische Zündanlage ersetzt.

Der Luftfilter samt Leitungen stammt vom AZLK Moskvich 2141.

 

 

 

 

 

Die Lenksäulenstütze wurde umgebaut, so das etwas mehr Platz zwischen den Beinen ist, so kommt man auch besser an die Schalthebel ran. An der linken Seite der Instrumententafel wurde ein Zigarettenanzünder montiert, für eventuelle elektrische  Nebenverbraucher.

 

 

 

 

Auf diesem Bild sieht man die Verstärkung des Unterbodens aus Vierkantrohr. Das Kreuzgelenk an der Lenkwelle stammt von einem GAZ.

 

 

 

Die Vorderachse wurde mit einer Differentialsperre nachgerüstet

 

 

Das Konzept der Vorderachssperre kann man in anderen Beschreibungen auf dieser Seite finden. Hier sieht man den Elektroantrieb der Sperre. Als Zugmagnet dient ein Anlasser Magnetschalter.

 

 

Im Schaltgetriebe bekam die Welle des Zahnradblocks für den Rückwärtsgang Ölfänger, die für eine bessere Schmierung sorgen sollen. Die Getriebeeinganswelle hat einen Ölschleuderring bekommen. Auf diesem Bild sieht man noch einen Abzieher, der für die Montage der Kreuzgelenke der Antriebswellen umgebaut wurde.

 

 

 

Die Entlüftung der Radvorgelege wurde mit Plastikleitungen (weiße Leitung im Bild) in das Innere der Karosserie geleitet.

 

 

 

Weil die originalen Manschetten zur Abdichtung der Karosserie für den LuAZ 967 nicht mehr zu bekommen sind, mussten sie selbst, aus Silicon angefertigt werden. Und wenn man schon dabei war, wurden gleich die Schalthebel Manschetten und Manschetten für die Kugelköpfe der Lenkstangen auf die gleiche Art angefertigt.

 

 

 

Dazu wurden Gipsformen gebaut. Links sieht man den Kern für die Manschetten der Spurstangen, rechts eins von Vier Teilen der Außenform.

 

 

 

 

Links sieht man die zusammengebaute Form, rechts das Ergebnis: Eine Manschette für die Spurstangendurchführung in der Karosserie.

 

 

 

 

 

 

Links der Kern und die Außenformteile für die Manschetten der Antriebswellen. Rechts die leere Form beim Zusammenbau.

 

 

 

Das Ergebnis: Manschetten für den LuAZ 967.

Im Hintergrund: 4 St.- Manschetten zur Abdichtung der Antriebswellendurchführungen in der Karosserie. Davor 2 St.- Manschetten zur Abdichtung der Spurstangendurchführungen in der Karosserie. Ganz vorne links 2 St.- Schalthebelmanschetten. Vorne in Reihe 3 St.- Lenkstangenkugelkopfmanschetten.

 

 

Für den Motor wurden auch neue Dichtungen angefertigt

 

 

Hier sieht man die Rohlinge für die Dichtungen der Stößelschutzrohre, Ölablaufrohr am Zylinderkopf und Ölkühlerdichtung.

 

 

 

Das ist das Endergebnis. Der Auspufftopf vom Moskvich AZLK 2141 passte perfekt an die Stelle des Originals.

 

 

 

 

 

Ansicht von vorne links.

 

 

 

 

Ansicht von hinten links.

 

 

Probefahrt.

 

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